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Vergangene Ausstellungen

Ausstellung Geo-Akten

In der Ausstellung Geo-Akten wurden durch 15 Lackprofile spannende Erdgeschichten erzählt. Ein Lackprofil ist ein naturgetreues Abziehbild von lockeren Sedimenten oder von organischen Ablagerungen wie Torfe oder Kohlen. Jedes Stück dieser Erdhaut ist nicht nur Träger geowissenschaftlicher Informationen, sondern mit einer besonderen ästhetischen Qualität auch unikates Kunstwerk zugleich. Als Zeitzeugen entführen die Objekte den Betrachter in die geologische Vergangenheit vom Alttertiär vor über 30 Millionen Jahren bis zur aktuellen Gegenwart. Wissenschaftler erhalten aus diesen Archiven, den Geo-Akten der Landschaftsentwicklung, Informationen zu Erdgeschichten und -geschichte. Als künstlerische Geo-Akte bilden die Lackprofile eine Momentaufnahme der Erde und inspirieren den Betrachter zu individuellen Interpretationen. Eine Ausstellung der Geowissenschaftlichen Sammlungen der Technischen Universität Freiberg und dem Büro für Bodenwissenschaft Freiberg. (11. April bis 30. Juni 2017).

Ausstellung »Nahnu«

Gemeinsam mit dem Verein »Willkommen im Hochland e.V.« und den Museen der Stadt Dresden eröffnete das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst am 15. September 2016 im Kunstministerium die Ausstellung »Nahnu«.
Die Ausstellung  stand unter der Schirmherrschaft des SMWK und zeigte Werke geflüchteter Künstler, die in Sachsen leben. Initiiert wurde die Ausstellung von Willkommen im Hochland e.V. und den Museen der Stadt Dresden. Im April 2016 war sie in der Städtischen Galerie Dresden zu sehen.  Interessierte Kunstschaffende, die als Asylsuchende oder als Migranten in Dresden und Umgebung leben, waren aufgerufen, ihre Werke einzureichen. 58 Werke, darunter Gemälde, Grafiken, Objekte, Fotos und Videokunst von 20 Künstlern sind für das Projekt ausgewählt worden.

Ausstellung »Sichtweisen«

Vom 5. Februar bis 18. März 2016 fand in den Fluren des Kunstinisteriums eine Ausstellung statt, zu der fast hundert Kunstschaffende Arbeiten eingereicht haben. Eine Jury wählte aus den Genres Malerei, Grafik und Fotografie rund 70 Werke aus, die im Rahmen der Ausstellung käuflich erworben werden konnten.

Sachsen ist Heimat und Wirkungsstätte einer nicht unbedeutenden Anzahl bildender Künstlerinnen und Künstler, die in der Vielfalt künstlerischer Handschriften die Wirklichkeit reflektieren und Sichtweisen auf das Leben liefern. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gab einen Einblick in das Schaffen und die Bilddiskussion sächsischer Künstlerinnen und Künstler. Mit ihrer Ausstellungsbeteiligung verbinden die Künstlerinnen und Künstler auch ihr soziales Engagement angesichts der gegenwärtigen sozialen und humanitären Herausforderungen im Umgang mit der Flüchtlingsthematik. Die Hälfte ihres Verkaufserlöses stellten die beteiligten Künstlerinnen und Künstler als Spende zur Unterstützung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen zur Verfügung.

Staatsministerin Stange übergab  den Spendenerlös der Ausstellung „Sichtweisen“ am 24. März 2016. Gemeinsam mit Simone Heller, Vorsitzende des Landesverbandes für Bildende Kunst Sachsen, überreichte sie einen symbolischen 5.000 Euro-Scheck an René Boitz von FAIRbund e.V. aus Leipig.  Der Verein ist der einzige freie Träger in Sachsen, der die Erlaubnis hat, Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu führen. Aktuell führt der Verein die Vormundschaften für 40 minderjährige alleinreisende Flüchtlinge.

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