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Offenes Regierungsviertel

16.6. 2019, 11 bis 17 Uhr - Offenes Regierungsviertel auch im SMWK - Herzlich Willkommen

Einladung zum Tag des Offenen Regierungsviertels © SMWK

Bei hoffentlich schönem Wetter können Sie im Garten zwischen Innen- sowie Kunst- und Wissenschaftsministerium entspannt den Tag verbringen: in die Bäume schauen, behaglich ein Getränk genießen, der Musik lauschen. Auch in diesem Jahr sorgt der Sächsische Musikrat den ganzen Tag über für musikalischen Kunstgenuss. In diesem Jahr können Sie 150 Musikerinnen und Musikern erleben!

Im Gebäude boomt es: Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst blickt in diesem Jahr auf die Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“, die 2020 in Südwestsachsen stattfindet.

Die Region Südwestsachsen war eines der ersten und wichtigsten Zentren der europäischen Industrialisierung. Hier gingen Kapital und Arbeit, Wissen und Innovation, Technik und Gesellschaft zukunftsweisende Verbindungen ein. Die 4. Sächsische Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 mit einer großen Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau sowie an sechs weiteren, authentischen Schauplätzen der sächsischen Industriegeschichte stattfinden wird, ist ein Muss für alle, die diese Seite Sachsens verstehen und erleben möchten.

 

Alle Schauplätze präsentieren sich am 16. Juni im SMWK mit spannenden Angeboten zum Mitmachen und Ausprobieren:

AutoBoom. August Horch Museum Zwickau: Sie können einen Horch-Oldtimer Probe fahren oder einen Oldtimer-Konfigurator ausprobieren.

MaschinenBoom. Industriemuseum Chemnitz: Mit VR-Brillen lässt sich Industriekultur bestaunen. Oder ganz real LEGO Mindstorms bauen, malen oder auf der Schreibmaschine schreiben.

SilberBoom. Forschungs- & Lehrbergwerk Silberbergwerk Freiberg: Erleben Sie können Roboter „Alexander von Humboldt“ erleben (um die zweimalige Können-Konstruktion zu vereinsamen), der in Freiberg Bergwerksgänge mit Laserscanner und Stereokamera erforscht.

EisenbahnBoom. Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf: An diesem Stand kann niemand vorbeigehen, der sich für Modelleisenbahnen interessiert! (Ich wollte zweimal „ist ein Muss“ vermeiden…)

KohleBoom. Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge: Hier erwartet sie ein Förderturmmodell mit Gewinnspiel.

TextilBoom. Tuchfabrik Pfau Crimmitschau: Hier erfahren Sie mehr über Wolle und Weben.

Im Erdgeschoss des SMWK gibt es außerdem eine spannende Ausstellung zur Industriearchitektur sehen.

 

Am 10. Juni 2018 lud das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wie auch die anderen Ministerien von 11 bis 17 Uhr zum Tag des offenen Regierungsviertels ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein spannendes Programm rund um das Thema: Endlich Frieden - Kunst, Kultur und Wissenschaft in Sachsen vor 100 Jahren. Hier  finden Sie einen Überblick über das Programm.

Das nächste Offene Regierungsviertel findet am 16. Juni 2019 statt.

Auch im Vorjahr, am 11. Juni 2017, hatten viele Besucherinnen und Besucher beim Offenen Regierungsviertel  einen Einblick in die Arbeit des Ministeriums erhalten.

Der Garten des Ministeriums empfing die Gäste mit Klaviermusik, den Klängen von Bläser- und Streichensembles und Sängerinnen und Sängern, hatte doch der institutionell geförderte Sächsische Musikrat ein kurzweiliges Programm zusammenstellt, das zum Verweilen auf Bänken und Liegestühlen im Gras verlockte, zumal ein Weinstand für Große und für Kinder Luftballons der Kampagne „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen“ ebenfalls im Garten zu finden waren. Außerdem bot ein Messfahrzeug des Vereins für Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung für Kernverfahrenstechnik und Analytik Rossendorf erste Einblicke in den Bereich Forschung. Mehrmals traten auch internationale Nachwuchswissenschaftler mit Tänzen aus verschiedenen Regionen der Welt auf und bereicherten das Programm.

Im Foyer zeigte der ebenfalls von SMWK institutionell geförderte Filmverband Sachsen e.V. einen digitalisierten Film über sorbische Traditionen. Die Förderung Pflege der sorbischen Sprache und Kultur fällt auch in den Verantwortungsbereich des SMWK. Außerdem präsentierte die Hochschule für Bildende Kunst Dresden (HfBK) Theaterplastiken, deren Herstellung im Garten probiert werden konnte. Exponate der Ausstellung im Haus, „Lackprofile“, der TU Bergakademie Freiberg waren ebenfalls im Foyer zu sehen, fortgesetzt wurde die Ausstellung im Treppenaus und ersten Stock, wo als Begleitprogramm u.a. Postkarten mit Sandbildern gebastelt werden können.

Hier gelangten die Besucherinnen und Besucher auch zur Vorstellung der Kampagne „Pack dein Studium“ und es präsentierte sich das Studentenwerk Dresden. Zudem bereiteten die Schülerlabore ComLab Bio, – Gläsernes Labor, DLR_School_Lab TU Dresden spannende Experimente aus Biologie, Chemie und Physik vor. Die Berufsakademie Sachsen – Studienakademie Dresden brachte verschiedene Roboter zum Selbstbauen mit und ließ Besucher mit einem Mikroskopiersystem unterschiedliche Oberflächen untersuchen.

Vor dem großen Saal des Hauses, der früheren Dreiköngisschule, erwartete die Bürgerinnen und Bürger eine Präsentation des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und im großen Saal selbst schließlich zeigt das Schlesische Museum die Ausstellung „Kirchfahrer, Buschprediger, betende Kinder – 500 Jahre evangelisches leben in Schlesien“. Das Thema Reformation stand auch im Mittelpunkt einer von zwei Präsentationen des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV), hier ging es um eine Edition der Briefe der Herzogin Elisabeth von Sachsen, die als eine der politisch und geistig einflussreichsten Reformationsfürstinnen gilt. Die Sächsische Akademie der Wissenschaften (SAW) steuerte zum Reformationsjahr Forschungsergebnisse zu Briefen und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johannes des Beständigen 1513 bis 1532 bei. Das ISGV stellte außerdem kulturellen Praktiken im deutsch-tschechisch-polnischen Grenzraum vor und die SAW präsentierte die Bedeutung des sächsisch-magdeburgischen Rechts für die Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas. Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismus-Forschung war mit einem Informationsstand vor Ort sein, ebenso der Landesverband Soziokultur.
 

 

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